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Puppentheater macht Politik

17 Apr

Der Mann der seit Februar 2011 die Zeitungen und andere Medien beansprucht ist nun auch im Theater zu finden. Interessanterweise kreierte die Gruppe „Lovefuckers“ aus Berlin das Stück „King of the Kings“ schon vor den Aufständen gegen den libyschen Staatschef. Sei es nun Zufall oder einfach ein Sinn der Theatergruppe dafür, dass es längst an der Zeit ist das Thema aufzugreifen. Durch die derzeitigen Ereignisse schaut die Welt auf ein Land, das von der breiten Öffentlichkeit zuvor nur am Rande beachtet wurde, dessen Wut sich jedoch schon seit langer Zeit aufgestaut hat.

Die derzeitige Lage in Libyen bringt den Künstlern zwar den Vorteil, mehr Leute ins Theater zu bringen, weil die Situation wie schon erwähnt brandaktuell ist und die Informationen zu Gaddafi mittlerweile fast jeden erreicht haben. Andererseits macht gerade das Bewusstseit um die schwierige Lage das Publikum kritischer und sensibler, was dazu führt das Stück leichter beurteilen zu können.

Diese Tatsache habe ich versucht ganz bewusst in meine Meinung zur Inszenierung einfließen zu lassen. Das Stück ist eigentlich mehr eine Parodie auf Muammar al- Gaddafi, die mithilfe von Puppen und einer einigermaßen fortlaufenden Handlung die Schnittstelle zum Theater gefunden hat. Der Staatsführer Gaddafi wird als cholerischer Diktator mit dem trotzigen Verhalten eines Kindes dargestellt, wodurch das Potential an Humor offen gelegt wird. Der Mann der ein Land seit über vierzig Jahren mit fragwürdigen Methoden regiert wird weniger als Tyrann, dafür umso mehr als bemitleidenswerter, unselbstständiger und etwas lächerlicher Machthaber mit Neigung zum Größenwahn gezeigt. Die Darstellung kommt natürlich nicht von irgendwo und wird durch die überspitzte Wortwahl und Ausdrucksform zu einer amüsanten Satire. Das politische Verhältnis zu Silvio Berlusconi, Ronald Reagan und Jörg Haider wird durch weitere Darsteller demonstriert, während die von Gaddafi in einem Vogelkäfig gefangen genommenen Schweizer nur von kleinen Fingerpuppen verkörpert werden. Der Kritik, die ich nach der Vorstellung von einigen Besuchern gehört habe, ein sehr ernsthaftes Thema sei hiermit in lächerlicher Weise degradiert worden kann ich nur entgegensprechen, da es einfach ein Stilmittel ist mit dem man viele Leute erreichen kann und dass es bestimmt nicht die Absicht der Künstler war die Situation in Libyen durch die komikhafte Art in ein triviales Licht zu rücken. Aber gerade bei schwierigen Lagen gehen die Meinungen über derartige Darstellungen stark auseinander, wie schon Charlie Chaplin mit seiner Hitler Parodie „Der große Diktator“ bewiesen hat.

(Maria Rauch)

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Chuck Morris Portraitaktion

14 Apr


Gleichförmigkeit an einem romantischen Nachmittag

14 Apr

DAS GEGENTEIL VON GUT IST GUT GEMEINT…..

14 Apr

LAURA KALAUZ UND MARTIN SCHICK

CMMN SNS PRJCT

Der sensus communis (engl. common sense), dessen Bedeutung seinen Ursprung bei Aristoteles hat, ist seit der Antike ein immer wieder aufgegriffenes Thema in der Philosophie. Die Bedeutungslegung ist zwar unter den Philosophen und später auch Psychologen und Soziologen variabel, doch bezieht sich der Begriff letztlich immer auf den normativen Gemeinsinn.

Der Ausdruck „gesunder Menschenverstand“ oder auch „Hausverstand“ wie der common sense heute häufig verwendet wird geht dabei im Grundsatz von Kants Theorie der reinen Urteilskraft aus. Diese zu bewerten ist meist nicht immer einfach, da das Motiv mancher Handlungen, die als moralisch hochwertig gelten nicht immer klar ist. Wenn wir spenden, ist das zwar als wohltätig zu bewerten, doch bleibt die Frage offen, ob wir spenden weil es uns der Sinn für das Gemeinwohl sagt oder einfach um unser Gewissen zu beruhigen und uns gut zu fühlen. Denn wenn man alles hat, dann fehlt letztlich häufig nur noch das Gefühl auch ein guter Mensch zu sein, das wir mit einer kleinen Spende wie fast alles andere ganz einfach kaufen können.

Mit diesem Thema setzen sich Laura Kalauz und Martin Schick in ihrer Produktion CMMN SNS PRJCT (common sense project) auseinander. Anfangs nur in Unterwäsche bekleidet stehen die beiden Akteure vor einer mit unterschiedichen Gegenständen bestückten Theke. Auf die Frage „who wants this?“ verteilen sie die Güter an das Publikum.

Nachdem ich die Frage akustisch falsch verstanden und gemeint habe, die Frage laute „whats this?“ rufe ich erst mal heraus: „Schwämme“. Als Martin Schick mir die Spülutensilien daraufhin in die Hand drückt, erkenne ich das Missverständnis und nehme das Geschenk verlegen an. Nachdem ein Großteil der Waren auf die Zuschauer aufgeteilt ist dreht sich der Spieß um und sie fragen in die Menge ob nicht jemand ein T-Shirt, eine Hose, Schuhe, Krawatte etc. für sie habe. Sei es nun leihweise für etwa eine Stunde oder im Sinne eines Handels gegen Geld. Mit den Kleidern der Theaterbesucher ausgestattet beginnt nun die Demonstration der Geldvermehrung.

Aufgrund einer blutenden Nase nach einem Schlag seiner Kollegin fragt Martin Schick uns nach einem Taschentuch. Doch so großzügig er zuvor auch mit seinen Geschenken war, so steht bald fest, dass er selbst keine annimmt. Um 20 Cent will er das Taschentuch einem Besucher abkaufen. Da er jedoch kein Geld bei sich hat, borgt er sich die Münze von einer anderen Besucherin mit dem Versprechen, dieser die doppelte Menge zurückzugeben. Um dies in die Tat umsetzen zu können muss er sich jedoch wiederum von jemanden nun bereits 40 Cent borgen. Dieses Spiel setzt sich so lange fort, bis er einer Zuschauerin nun 15 Euro schuldet die er mit einem Zettel als Schuldschein erst mal zufrieden stellt.

Interessant finde ich unter anderem auch einen Dialog über Eigentum und die Frage, wann man behaupten kann, dass man der rechtmäßige Eigentümer einer Sache ist. Das Gespräch kommt zustande als Laura ihre Kaffeemaschine vermisst und im Glauben daran, dass jemand im Publikum sie habe, mit ihrem Kollegen darüber diskutiert warum sie im Recht ist, wenn sie behauptet es sei ihre Maschine. Ihr Argument, dass sie nun schon seit einiger Zeit ihren Kaffee damit brüht und somit die Rechte daran besitze bringt Martin zur Gegenfrage:“ Gehört denn die Straße in der ich wohne auch mir, weil ich sie schon seit einiger Zeit benütze?“ Und warum gehören gewisse Dinge der Allgemeinheit und manche nur einer bestimmten Person? Wo ist die Grenze zwischen öffentlichem Gut und Privatbesitz? Und wem gehört eigentlich die Welt?

Im Verlauf des Stückes kommen verschiedenste Darstellungen von Kommunikation untereinander, Gewinnspielabläufen und Aktionen des Handels die an wirtschaftliche Prozesse anlehnen zur Schau. Sei es nun eine Auktion bei der man die Rechte an ihrem Stück erwerben kann, ein Ratespiel bei dem Passagen aus Büchern oder Filmen erkannt werden müssen, der anfangs schon erwähnte Handel mit Kleidungsstücken und Gegenständen oder die Entscheidung darüber, was mit dem Geld passiert das nach einer Kostenrechnung übrig bleibt.

Was halten wir für angemessen?

Sollten die Künstler das übrig gebliebene Geld bekommen?

Wird das Geld in eine Party in Argentinien investiert?

Will das Publikum auch davon profitieren und sich auf ein Getränk in der Brut Bar einladen lassen?

Legen wir das Geld in die Mitte des Raumes und sehen was passiert wenn wir das Licht ausmachen und ein wenig warten?

Nach einer demokratischen Abstimmung kommt es schließlich zur Lösung, dass das Publikum mit seinem Gemeinsinn entscheidet, das Geld für ein Getränk an der Bar auszugeben was auch das Ende der Inszenierung darstellt.

Die Produktion von den aus Argentinien und der Schweiz stammenden Künstlern stellt interaktives Theater dar, das ohne aktive Handlungen von Seiten des Publikums nicht funktionieren würde. Wenn es auch ein allgemeines Merkmal des Theaters darstellt, dass jede Aufführung einzigartig ist, so gewinnt die Feststellung in diesem Fall noch einmal an Bedeutung, da jedes Publikum unterschiedlich auf die Interaktion reagiert und die Künstler dadurch auch spontaner reagieren müssen was Martin Schick bei einem kurzen Gespräch nach der Vorstellung auch bestätigt.
(Maria Rauch)

Generation der anonymen Küsser

13 Apr

Wie war das nochmal? Jeder erinnert sich an seinen ersten Kuss. Das mag vielleicht stimmen, aber nach den ersten Erfahrungen mit der Zungenakrobatik werden die Erinnerungen an manche spätere Kusserfahrungen wohl immer verschwommener. Es scheint ein Zeichen unserer Zeit zu sein, dass das Küssen zur anonymen Sache geworden ist und häufig eine Nebenbeschäftigung zwischen reden, tanzen und trinken bei Parties ist. Manchmal fällt einem erst später ein, dass man am Vorabend einer fremden, oder auch flüchtig bekannten Person für eine kurze Zeit physisch näher war, als man der selben Person in einem anderen Kontext je sein würde. Als erinnerungswürdig, intim oder bedeutend empfinden wir diese Küsse meist nur dann, wenn eine gewisse Verliebtheit, die zum Glück hin und wieder doch eng mit dem Thema verknüpft ist, ins Spiel kommt.

In Romantic Afternoon von Verena Billinger und Sebastian Schulz wird dem Publikum genau dies vor Augen geführt. Drei Frauen und drei Männer stehen sich erst gegenüber und kommen sich langsam näher. Erst nur zaghaft, ein Paar nach dem anderen. Sie beginnen sich zu küssen. Ein Dritter löst seinen Konkurenten, beziehungsweise Kollegen ab. Mit fortlaufender Zeit werden die Küsse immer intensiver. Die Paare berühren sich, tauschen ab und an die Kleider, küssen sich zu zweit, zu dritt, zu viert oder alle zusammen. Wenn gerade kein Partner in der Nähe ist, scheint sie das auch nicht zu irritieren und sie küssen die Luft, während sie zärliche Armbewegungen ins Leere machen.

Nachdem man seinen vorhandenen oder oder auch nicht vorhandenen Voyorismus ausleben und das ganze Schauspiel beobachten kann wartet man auf eine Aktion. Man weiß nicht worauf genau. Aber irgendwas muss doch passieren…? Das Warten ist vergeblich. Die einzige Dramaturgie des Stückes entsteht durch die ansteigende Intensität der Küsse und des Tanzes zum 80er Jahre Hit „Fred vom Jupiter“ am Schluss.

Die einstudierte Choreografie ist zwar erkennbar und keineswegs unästhetisch, aber doch fehlt es der Performance gänzlich an Interessenserweckung. Obwohl die Bewegungen und Handlungen der Künstler leidenschaftlich und lebendig vollzogen werden, wirken die Aktionen irgendwie leblos und mechanisch. Dies ist möglicherweise auch ganz bewusst so gestaltet und demonstriert gerade die Anonymität der „overkissed“ Generation, aber es verleiht dem Stück dadurch leider einen ziemlich langweiligen Ablauf. Das Statement, das ich einerseits als Verdinglichung von Zuneigung und Intimität und andererseits als Veranschaulichung von Voyorismus und damit verbunden die zurschaustellung von privaten Abläufen im öffentlichen Raum verstanden habe, wurde mit der Kussaktion zwar am Ansatz gut umgesetzt, jedoch haben die Künstler meiner Meinung nach zu wenig aus dem Thema herausgeholt. Vielleicht liegt mein Gefühl der Langeweile während des Stückes aber einfach nur daran, dass Küsse zwar aus der Perspektive der aktiven Teilnehmer großartig sind, als passiver Zuschauer jedoch relativ uninteressant.

(Maria Rauch)

 

BIS DASS DER TOD UNS SCHEIDET/ Eine polnische Hochzeitsfeier

9 Apr
maramagdalena & Gäste; Copyright: Joe Albrecht

maramagdalena & Gäste; Copyright: Joe Albrecht

Die polnische Hochzeit fühlt sich genau so an, wie es der Titel prophezeit. Wie eine Hochzeit mit all ihren positiven und negativen Nebeneffekten.Seien es Gruppenspiele, Tänze, Ansprachen oder Alkoholkonsum in regelmäßigen Abständen. Das theatrale Ereignis wird in dieser Inszenierung kaum als jenes wahrgenommen, da das Publikum als Gast und die Schauspieler als Brautpaar, Eltern des Paares oder Entertainer der Feier agieren. Die aktive Einbeziehung des Publikums, alias Gast hat diesen Eindruck nur verstärkt und die Zuschauer als solche entfremdet.

Polnische Hochzeit; Copyright: Gerhard F. Ludwig

Vodka trinken bei der Hochzeit; Copyright: Gerhard F. Ludwig

Die Verlockung, sich mit anderen Gästen während der Vorstellung zu unterhalten und vor allem der Vodka, der innerhalb kurzer Intervalle serviert wurde hat es möglicherweise geschafft, dass ich mich nicht an jedes kleinste Detail erinnern kann, oder hin und wieder nur bedingt aufmerksam zu sein, jedoch hatte ich das Gefühl, das Schauspiel trotzdem verfolgen zu können da sich die unterschiedlichen Rituale relativ ähnlich waren. Während zu einem großen Teil das Publikum mit Spielen und Tänzen unterhalten wurde, fielen mir auch immer wieder Details auf, die nicht nur eine Heile Welt- Feier darstellten. So wurden einem Gast zum Beispiel in den Mund gelegt, er sei eine billige Arbeitskraft für Waren, die in Deutschland teuer verkauft werden. Oder die Braut, Maria Magdalena, die sich vom Entertainer, der die Hochzeit moderierte, in den Ausschnitt greifen und die Brüste nahezu massieren lässt. Dies scheint nur nebenbei zu passieren und weder die Braut noch ihrem Angetrauten zu stören.

Braut; Copyright: Gerhard F. Ludwig

Braut; Copyright: Gerhard F. Ludwig

Nachdem die Feier mit dem gesamten Unterhaltungsprogramm eine lustige Gesellschaft darzustellen versucht und das Publikum auch durchaus mitreißt, kommt nach einer gewissen Zeit doch das Gefühl auf, die Zeit sei etwas gedehnt , was offensichlich nicht nur ich so empfunden habe, da sich immer mehr und mehr Besucher an die Bar gewagt haben um sich mit Getränken zu versorgen. Als ich dann schließlich nach einem weiteren weißen Spritzer das Gefühl hatte, es könnte in naher Zukunft doch etwas langweilig werden, wurden die lustigen Spiele und Tänze mit reduziertem Licht und dem Vortrag einiger Briefe von „Freunden des glücklichen Paares“ unterbrochen. Briefe von Asylwerbern, die eine bestimmte Zeit im Asylheim in der Rossauer Lände abgesessen haben oder die als polnische Dienstmädchen in Deutschland unangenehme Erfahrungen hinter sich gebracht haben und sich nun mit einer Schaar Kinder und einem schweren Job durch den Alltag schlagen, wünschen dem Paar alles Gute für die Zukunft und bedauern, dass sie nicht persönlich bei der Hochzeit anwesend sein können. Während dieses Vortrages legt sich die ausgelassene Stimmung plötzlich und schwappt in eine nachdenkliche Atmosphäre über. Die Wahrheit und der Alltag, die sich abseits dieses einmaligen Tages zu erkennen geben, machen den Zusehern/Gästen bewusst, dass wir zwar feiern und somit für einen kurzen Moment den Alltag ausblenden können, aber schließlich holt dieser uns wieder ein und reißt uns umso härter vom Rausch zurück ins Leben. Und die Balletttänzerin Maria Magdalena ist am Ende doch keine Balletttänzerin, sondern einfach Braut für einen Tag geworden.

Tanzendes Brautpaar; Copyright: Gerhard F. Ludwig

Tanzendes Brautpaar; Copyright: Gerhard F. Ludwig

Die Performerin, Tänzerin, Sängerin und Choreografin Magdalena Chowaniec wird 1983 in Polen geboren und studiert sowohl an der Ballettschule in Bytom als auch an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Der Bezug zum Ballett ist auch im Stück „Bis dass der Tod uns scheidet“ ersichtlich. Zusammen mit den PerformerInnen Mirjam Klebel, Georg Hobmeier und Thomas Proksch präsentiert sie auf aktive und anschaulicher Weise die polnischen Traditionen und zeigt parallel zur heiteren Hochzeitsfeier auf subtile Art auch die Schattenseiten im polnischen Alltag auf.

(Maria Rauch)

Brut

9 Apr

Brut im Künstlerhaus Wien

Das brut in Wien, das seit November 2007 seine Tore neu geöffnet hat, versorgt kulturinteressierte Menschen mit zeitgenössischen Performances, Theaterstücken, Vorträgen, Festivals und natürlich auch mit fulminanten Partynächten.

Nachdem im Sommer 2006 eine neue Künstlerische Leitung für die Spielstätten im Künstlerhaus und im Konzerthaus Wien, die damals noch unter dem Namen „dietheater“ bekannt bekannt war ausgeschrieben war, wurden Thomas Frank und Haiko Pfost für diese Funktion bestimmt.

Der Name, der nach dem Umbau einen Neubeginn symbolisieren soll, ergab sich aus dem an der Rückwand der Bar gefundenen Schriftzug BRUT.

Das Wort Brut, das wörtlich „roh“ bedeutet steht zusätzlich für den Stil der Räumlichkeiten, die keine klare Linie für die Nutzung vorschreiben will und somit schon beim Umbau bewusst roh und karg geahlten wird, was den Eindruck von etwas unfertigen erzeugen soll, das für alle Möglichkeiten offen bleiben will. Somit wurden Wandverkleidungen teilweise abmontiert, alte Mauern freigelegt und vor allem auch gebrauchte Materialen und gefundene Stücke verbaut und in die Räumlichkeiten integriert.

Die Idee dahinter ist, der freien Szene in Österreich die Möglichkeit zu bieten sich untereinander zu vernetzen, ihre kreativen Erzeugnisse in die kunsthungrige Öffentlichkeit zu bringen, einen Kommunikationsraum untereinander zu finden und somit auch thematische Schwerpunkte zu behandeln und im Spielplan umzusetzen.

Das brut setzt sich aus den Spielstätten im Künstlerhaus und im Konzerthaus zusammen, wodurch auch unterschiedliche räumliche Anforderungen und Möglichkeiten für die Produktionen geboten werden.

Neben den unterschiedlichen Projektionsräumen für die kreativen Arbeiten befindet sich im brut im Künstlerhaus auch noch die brut Bar, die den Zuschauern, Künstlern oder einfach nur ausgehfreudigen Menschen einen netten Kommunikationsraum bietet, oder bei den unterschiedlichen Veranstaltungen mit DJ- Reihen mittlerweile zu einer beliebten Ausgehmöglichkeit in der Wiener Partyszene geworden ist.
(Maria Rauch)